Photostudio Wolfgang Lorenz
Anhänge zu diesem Beitrag:

GedankenBilder

GedankenBilder war meine erste Personalausstellung. Die Vernissage dazu war am 11.08.2013 in der Dorfkirche Petzow. Die Vorbereitung der Ausstellung hat ca. ein Jahr in Anspruch genommen.

Zunächst wusste ich nur, dass ich keine Fotos zeigen wollte. Bei der Durchsicht meiner Bilder habe ich dann eine Auswahl vorgenommen und danach gesucht, was diese Bilder miteinander verbindet. Es waren alles Bilder, die mit den modernen Methoden der Digitaltechnik bearbeitet wurden. So ist der Titel GedankenBilder entstanden. Das Ziel war es, dass die Betrachter nicht an den Bildern vorbeilaufen, wie es bei vielen auf uns täglich einstürmende Bilder der Fall ist. Sie sollten innehalten, das Bild betrachten und sich vielleicht auch an eigene Erlebnisse erinnern, die sie schon lange vergessen hatten. Oder sie sollten sich später wieder an die Bilder erinnern. Insofern GedankenBilder.

Wenn die moderne Digitaltechnik fast alles möglich macht, so müssen wir Fotografen uns m.E. daran messen lassen, wie es uns gelingt, die Gesetze von Bild- und Farbgestaltung umzusetzen. Alle darstellenden Künste mussten dies schon immer. Nur in der Fotografie kämpfte man über einen längeren Zeitraum natürlich auch mit den Unzulänglichkeiten der genutzten Technik.

Ich bin nicht der Meinung, dass mit der Allgegenwärtigkeit von Fototechnik und einer Vielzahl von Automatiken die Anforderungen an den Fotografen geringer geworden sind, im Gegenteil. Dadurch, dass viele technische Verfahren heutzutage vollständig technisch kontrolliert ablaufen können, hat der Fotograf erst die Möglichkeiten, die beispielsweise Kunstmaler schon immer hatten. Diese Möglichkeiten muss man nur auch nutzen und nicht denken, wenn man auf den Auslöser gedrückt hat, hat man ein gutes Bild gemacht.

In meiner ersten Fotoausstellung habe ich also rückwirkend nach einem roten Faden gesucht und ihn dann auch gefunden. Alle Bilder versuchten, die Bildaussage auf das Wesentliche zu reduzieren und Unwesentliches zurückzudrängen. Dies hat mich bereits früher bei den Impressionisten und den Expressionisten begeistert.

Neben der Auswahl der Bilder und des Titels, gab es noch eine Vielzahl von organisatorischen Details zu klären, über die ich bis dahin keine praktischen Erfahrungen besaß. Den Sprung ins kalte Wasser gründlich vorzubereiten, hat sich aber aus heutiger Sicht ausgezahlt.

Das ursprüngliche Ziel, ein Projekt „GedankenBilder II“ zu beginnen, habe ich erst einmal zurückgestellt, da mich andere Themen derzeit mehr beschäftigen.

Zurück

© 2015 Wolfgang Lorenz
Impressum | Datenschutz | Kontakt | Startseite